China: Spekulation in Geisterstädten

Dirk Löhr

Platzt die Spekulationsblase, wird nicht nur die chinesische Wirtschaft in den Abgrund gerissen. Eine Geisterstadt nach der anderen wird in China hochgezogen.

Chinesische Geisterstadt
Chinesische Geisterstadt (Quelle: Weltspiegel)

Die Eigentümer der Appartmentwohnungen sind Mittelklasse-Chinesen, die kein Interesse an Nutzung oder Vermietung haben, sondern primär die Wertzuwächse der Immobilien einstreichen wollen. Diese ergeben sich aber nicht aus teurer werdenden Ziegelsteinen oder Stahlträgern, die in den Häusern eingebaut sind, sondern vielmehr aus den Wertzuwächsen des Bodens, auf dem die Häuser errichtet wurden. Und dies trotz staatlichen Eigentums an Grund und Boden (bei urbanem Land). Denn auch mit formal staatlichem Eigentum lässt sich prächtig spekulieren, solange die Bodenerträge (“Bodenrenten”) und Bodenwertzuwächse privat eingestrichen werden können. An dieser Stelle hat China viel – Falsches – vom Westen gelernt. Anschaulich wird die Situation im Weltspiegel-Beitrag (ARD) vom 23.11.2014

China – Boomende Geisterstädte (bitte klicken)

dargestellt.

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